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Simone Hofmann

Musik und mehr: Roger Stein

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Roger Stein schafft mit seinem Programm „Lieder ohne mich“ Gegensätze ab. Er präsentiert Heiterkeit pur in Gemeinschaft mit tiefster Melancholie. In seinem ersten Soloprogramm „Lieder ohne mich“ zeigt der junge Sänger, Pianist und Multiinstrumentalist, wie lustig und innig zugleich ein Abend mit Liedern sein kann, wenn man etwas zu sagen hat.

In messerscharfer Reimtechnik lotet der Meissener-Drossel Preisträger die Tiefen von Satire und Poesie aus, zieht simplen Metaphern den Boden unter den Füssen weg und lässt Sprache auf sich selber los. Seine Songs lassen in sonniger Sachlichkeit zeigefingerlos Gesellschaftskritik aufblitzen und sind auf angenehme Weise unaufgeregt politisch. Er spricht die tristesten Botschaften mit höchster Lebensfreude aus und verbindet die heutigsten Beobachtungen zu zeitlosen Wahrheiten: Und nur er kann Lieder ohne sich singen – fast schon ein Zirkelschluss.

Roger Stein ersetzt live mit selbst gesungenen Chören und eingespielten Rhythmen eine ganze Band und agiert zugleich vollkommen selbstlos und uneitel. Der Songpoet schreibt Texte, die man mit dem Herzen sofort zur Gänze erfasst und die zugleich dem Hirn immer wieder neuen Denkstoff geben. Seine Lieder sind suchtbildend, seine Texte von scharfem Verstand und leicht hingeworfenem Witz und sein Auftreten ebenso charmant wie verspielt und frech.

Er erzählt Gedichte, spielt ebenso virtuos auf dem Klavier wie mit seinem elektronischen Zubehör: Alles ist live, alles ist leicht, nichts ist ernst und dennoch ist alles wahr und hart. Roger Stein ist Poetry Slam mit Musik und Popkonzert mit Literatur, er ist Liebesschnulze und literarisches Chanson, er ist Kabarett und Stilkritik und er ist Hiphoper mit Tiefsinn. Roger Stein ist bei all dieser Diversität schillernd und unterhaltsam, jedoch niemals beliebig oder gar sinnfrei heterogen. Und wenn man nach dem Konzert den Raum verlässt, weiß man, dass Gegensätze auch nur gefühlte Konstrukte sind: Man hat sie für sich abgeschafft. Ganz ohne Roger Stein.

Die gleichnamige CD ist seit 27. September 2013 im Handel erhältlich und war „CD des Monats Januar 2014“ in der Liederbestenliste.

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Stein ist Querdenker, Visionär und Herzenskünstler und immer auf der Suche nach Realitäten abseits von Massenverblödung“ (Prinz)
„Singender Poet mit einem Herzen aus Freilandhaltung“(SZ Online)
„So ein Mann kommt ihnen sonst nicht unter.“(Die Zeit)

Preise & Auszeichnungen:

• nominiert für den Prix Pantheon 2016 und „Die Krönung“ (CH)
• nominiert für die Kabarettbundesliga 2015/2016
• Kabarett-Wettbewerb „Das Paderborner Einohr“ 2014
• Stockstädter Liedermacher-Festival 2014
• Troubadour Chanson & Liedwettbewerb 2013
• Songpoetenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung 2012
• Deutsch-französischer Chanson- & Liedermacherpreis „Sulzbacher Salzmühle 2011“
• Niedersächsischer Lauben-Pieper 2011 (2. Platz)
• Herborner Schlumpeweck  (als Wortfront mit Sandra Kreisler)
• Meissner Drossel für das beste deutsche Lied 2010
• Finalist beim Fränkischer Kabarettpreis 2011
• Preis der deutschen Schallplattenkritik (Lieder eines Postmodernen Arschlochs)



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